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KOMFORTABLE VERWALTUNG VON WEB-2.0-DIENSTEN

10.11.2009


Socialite 1.0: Facebook, Twitter und Co. in einer Hand

von Tizian Nemeth

Vor einigen Jahren benutzte man fast ausschließlich E-Mails, um über das Internet zu kommunizieren, heute stehen einem zusätzlich unzählige Social-Services zur Verfügung: Realmac hat das Zepter in die Hand genommen, Socialite fertiggestellt und damit eine einheitliche Kommandozentrale geschaffen. Am Konzept des Vorgänger EventBox hat sich nicht viel geändert, die Software greift auf die Dienste von Twitter, Facebook, Flickr, Google Reader, RSS sowie Reddit zu und organisiert so die Informationsflut.

SoziTeaser

Der Vorteil der Anwendung gegenüber den einzelnen Diensten: Aktive Anwender der Web-2.0-Dienste können Socialite als zentrale Schnittstelle für ihre Dienste verwenden und so einiges an Zeit sparen, SoziDiensteda sich das Springen von Internetseite zu Internetseite erübrigt. Die Einrichtung und Verbindung zum jeweiligen Dienst übernimmt das Programm automatisch, lediglich die Account-Daten muss der Benutzer eingeben. Wer nicht alle Dienste nutzen möchte, kann beispielsweise nur Facebook einrichten, Socialite verwaltet dann ausschließlich die Daten, Kontakte und Bilder des ausgewählten Netzwerks. Derzeit bietet der Hersteller Realmac eine Beta-Version des Tools an.

Ganz wie es ihm beliebt, kann der Benutzer Statusnachrichten, Fotoalben und Feeds in einer einzigen Liste oder nach Diensten getrennt durchsehen. Neben den Informationen aus dem Netz kann man auch neue für das Netz direkt aus der Anwendung heraus erstellen.

SoziNachrichten

Für Facebook und Twitter beispielsweise findet man unter der Liste ein Fenster, in das man seine Nachrichten tippt und per Mausklick an den Online-Account schickt – für Tweets zählt ein Counter die noch verbleibenden Zeichen herunter. Ebenso kann man Fotos auf Flickr und Facebook hochladen.

SoziEingerichtet

Damit man man jederzeit auf dem Laufenden bleibt, informiert die Diensteverwaltung den Nutzer via Growl-Benachrichtigungen, auf akustischem Weg sowie über das Programm-Icon im Dock über eintreffende Informationen.

Über die umfangreichen Optionen kann man zudem das Verhalten von Socialite konfigurieren und für jeden einzelnen Online-Dienst Einstellungen vornehmen.

SoziGrowl

Bei der Anmeldung der Accounts muss man zunächst dem Ordner einen Namen geben und die Account-Informationen eingeben. Bei Twitter sind dies der Benutzername sowie das Kennwort. Twitter fordert den Anwender im Anschluss dazu auf, den Zugriff von Socialite auf den Account mittels einer siebenstelligen Nummer zu bestätigen.

SoziEinstellungDas Tool übernimmt diese automatisch und man muss lediglich noch auf Bestätigen drücken. Bei Facebook bietet es sich an, den Haken beim Punkt Mit diesem Account verbunden bleiben zu setzen, sonst wird nach jedem Ruhemodus des Rechners eine erneute Eingabe fällig.

Anwender, die bereits mit der EventBox ihre sozialen Netzwerke verwaltet haben, können ihre Accountdaten direkt in Socialite importieren. Die Beta-Version kann man sich derzeit kostenlos von der Herstellerseite herunterladen, ob nach der Testphase die Anwendung etwas kosten wird, dazu liest man auf der Seite von Realmac bislang noch nichts. Die EventBox hatte seinerzeit 15 US-Dollar gekostet.

5,2 Megabyte Download – mindestens Mac OS X 10.5 – englisch – derzeit kostenlos.

Bildnachweis

Teaserbild: √oхέƒxâ„¢, “Texting… A lot of Energy”. Some rights reserved. Flickr.

2 Kommentare

facebookmarketing.de | Facebook die Zukunft des Micropayments? – Socialite 1.0 – FB & Myspace outen schwule Mitglieder? – Minimale Änderungen im Feed (Kurzmitteilungen 17) am 26.11.2009 12:02

[...] Das Macmagazin über das Programm Socialite 1.0: Vor einigen Jahren benutzte man fast ausschließlich E-Mails, um über das Internet zu kommunizieren, heute stehen einem zusätzlich unzählige Social-Services zur Verfügung: Realmac hat das Zepter in die Hand genommen, Socialite fertiggestellt und damit eine einheitliche Kommandozentrale geschaffen. Am Konzept des Vorgänger EventBox hat sich nicht viel geändert, die Software greift auf die Dienste von Twitter, Facebook, Flickr, Google Reader, RSS sowie Reddit zu und organisiert so die Informationsflut. [...]

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