DATENBANK IM IWORK-STIL
“Bento” bezeichnet in Japan eine Vesperbox aus Karton, in der verschiedenste Gerichte gereicht werden, alle sauber voneinander in einzelne Fächer getrennt. Ähnlich arbeitet die Datenbank-Software Bento: Alle dort verwalteten Daten lassen sich unter einer einzigen Oberfläche in einzelne Gruppen getrennt wiederfinden – das Programm ist die Datenbank-Anwendung, die iWork fehlt.
Bento verlangt kaum Vorkenntnisse: Es lässt sich auch von Anwendern bedienen, die sich unter einer Datenbank nur wenig vorstellen können.
Drei Datenbanken zeigt die Anwendung beim ersten Start bereits an: die Adressen aus dem Mac OS X-Adressbuch sowie Termine und Ereignisse aus iCal. Weitere Datensätze erstellst Du später anhand von über 20 Vorlagen, vom Fotoverzeichnis über ein Dateiliste bis hin zur Ausgabenverwaltung.
Eine übersichtliche Oberfläche erleichtert das Arbeiten: Intuitiv verschiebt man Datensätze per Drag-and-drop und legt auch relationale Verbindungen an – wiederum ohne wissen zu müssen, was das ist. Bento bietet 18 verschiedene Feldertypen, kann in einem Analysefeld Rechnungen ausführen und bietet eine komfortable Such- sowie eine umfassende Hilfefunktion – falls doch einmal etwas unklar bleibt.
Ein Vorteil ist, dass es Bento auch für das iPhone gibt: Der Anwender kann die Applikation entweder mit Bento auf dem Desktop synchronisieren, sie aber auch als eigenständige Datenbank nutzen. Bento fürs iPhone kostet 3,99 Euro.
109 Megabyte Download – mindestens Mac OS X 10.5.4 – deutsch – 39 Euro.